<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Upcycling Design Archive - bolsos berlin</title>
	<atom:link href="https://www.bolsosberlin.de/tag/upcycling-design/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.bolsosberlin.de/tag/upcycling-design/</link>
	<description>Upcycling handmade in Berlin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 20 Jul 2022 22:46:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Woher kommen die Upcycling-Materialien?</title>
		<link>https://www.bolsosberlin.de/woher-kommen-die-upcycling-materialien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Eppinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 08:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien]]></category>
		<category><![CDATA[Materialpool]]></category>
		<category><![CDATA[sourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling Design]]></category>
		<category><![CDATA[upcycling-material]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wpthemetestdata.wordpress.com/2007/09/04/comment-test/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Woraus sind die Taschen denn? Woher kommen die Upcycling-Materialien? Upcycling-Materialien, was soll das sein? Was ist das Besondere an Upcycling-Materialien? Der Stil der bolsos berlin -Taschen spricht für sich, aber zu den Materialien und zur Art wie daraus Produkte werden, dazu gibt es einiges zu sagen. Der ganze Prozess vom Design zur fertigen Tasche ist [...] <a href="https://www.bolsosberlin.de/woher-kommen-die-upcycling-materialien/">weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/woher-kommen-die-upcycling-materialien/">Woher kommen die Upcycling-Materialien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color: #000080">Woraus sind die Taschen denn?</span></h4>
<h4><span style="color: #000080">Woher kommen die Upcycling-Materialien?</span></h4>
<h4><span style="color: #000080">Upcycling-Materialien, was soll das sein?</span></h4>
<h4><span style="color: #000080">Was ist das Besondere an Upcycling-Materialien?</span></h4>
<p>Der Stil der bolsos berlin -Taschen spricht für sich, aber zu den Materialien und zur Art wie daraus Produkte werden, dazu gibt es einiges zu sagen. Der ganze Prozess vom Design zur fertigen Tasche ist anders als bei Produkten &#8222;von der Stange&#8220;. Im Blogartikel &#8222;<a href="https://www.bolsosberlin.de/was_ist_upcycling_design/">Upcycling-Design</a>&#8220; habe ich zum Gesamtprozess schon einiges geschrieben. Auch einige Grundbegriffe und wichtige Werte, die uns täglich begleiten habe ich im &#8222;<a href="https://www.bolsosberlin.de/bolsos-berlin/upcycling-faq-was-ist-upcycling-recycling/">Glossar</a>&#8220; einmal geordnet.</p>
<p>Hier soll es jetzt aber um die verwendeten Materialien gehen. Es gibt sehr diverse Materialien mit sehr verschiedenen Eigenschaften und es kommen auch immer mal wieder neue hinzu. Gerade die große Bandbreite der Materialien inspiriert uns zu neuen Entwürfen.</p>
<p>Zur Zeit gibt es Produkte in unserem Sortiment aus folgenden Materialien:</p>
<figure id="attachment_3887" aria-describedby="caption-attachment-3887" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-3887" src="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/8ca3b1df7b782ce6a07bd63c5641e6cd-225x300.jpg" alt="Werbebanner" width="225" height="300" srcset="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/8ca3b1df7b782ce6a07bd63c5641e6cd-225x300.jpg 225w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/8ca3b1df7b782ce6a07bd63c5641e6cd-203x270.jpg 203w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/8ca3b1df7b782ce6a07bd63c5641e6cd-600x799.jpg 600w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/8ca3b1df7b782ce6a07bd63c5641e6cd.jpg 640w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-3887" class="wp-caption-text">Werbebanner an Tunneleinfahrt</figcaption></figure>
<ul>
<li>Werbebanner</li>
<li>Meshbanner</li>
<li>Werbefahnen</li>
<li>Segel &amp; Spinnakertuch</li>
<li>Kitesurf Drachen-Material (Nylongewebe)</li>
<li>Markisenstoff</li>
<li>Gummitücher vom Offsetdruck</li>
<li>Schulkarten</li>
<li>mit Gummi beschichtetes Gewebe (dead stock)</li>
</ul>
<h4><span style="color: #000080">Was können die Materialien?</span></h4>
<p>Die Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien sind wie folgt:</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Werbebanner</strong></span> sind: wasserdicht, oft sehr groß, relativ leicht, bunt bedruckt, gut zu nähen, es gibt sehr viel davon</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Meshbanner</strong></span> sind meist auch Werbebanner: haben eine Netzstruktur, leicht, bunt bedruckt, nicht wasserdicht, sehr groß, gut zu nähen, in rauen Mengen zu haben</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Werbefahnen </strong></span>sind: stoffig, leicht, dünn, nicht wasserdicht, raffbar, bunt bedruckt, sehr gut zu nähen, kleinere und größere Formate</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Segel</strong></span> : ein sehr strapazierfähiges Material, sturmerprobt, leicht, dünn, mit original Nähten und Segelzeichen, meistens weiß, lässt sich nicht raffen, gut zu nähen</p>
<figure id="attachment_3889" aria-describedby="caption-attachment-3889" style="width: 285px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-3889" src="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Spinnaker-Segel-kaufen-moritzsail.com_-300x200.jpg" alt="Spinnaker-Segel" width="285" height="190" srcset="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Spinnaker-Segel-kaufen-moritzsail.com_-300x200.jpg 300w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Spinnaker-Segel-kaufen-moritzsail.com_-1024x682.jpg 1024w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Spinnaker-Segel-kaufen-moritzsail.com_-768x512.jpg 768w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Spinnaker-Segel-kaufen-moritzsail.com_-400x267.jpg 400w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Spinnaker-Segel-kaufen-moritzsail.com_-600x400.jpg 600w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/07/Spinnaker-Segel-kaufen-moritzsail.com_.jpg 1280w" sizes="(max-width: 285px) 100vw, 285px" /><figcaption id="caption-attachment-3889" class="wp-caption-text">Spinnaker-Segel auf Vorm-Winds-Kurs Photocredits: Moritzsails</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Spinnakertuch</strong></span>: ist ein dünneres Segel, meistens farbig, lässt sich raffen, gut zu nähen</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Kitesurf-Material</strong></span> (Nylon): wie Spinnakertuch, mehrfarbig, dünn, lässt sich raffen, gut zu nähen</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Markisenstoff</strong></span>: ein sehr schönes stoffiges Gewebematerial, wasserabweisend, schön zu nähen, durchgefärbt, gestreift oder unifarben</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Gummitücher vom Offsetdruck</strong></span>: ein sehr spezielles Material, eine Kombination aus dicker Gummischicht und festem Baumwollgewebe, wasserdicht, schwer, steif, schwer zu nähen, großer Reinigungsaufwand, schöne Farben (blau, grün, schwarz, lila), kleine Formate, stoß-absorbierend, kleinere Formate</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-3559" src="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-300x300.jpeg" alt="Handtasche aus Surf-Segel" width="234" height="234" srcset="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-300x300.jpeg 300w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-1024x1024.jpeg 1024w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-150x150.jpeg 150w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-768x768.jpeg 768w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-1536x1536.jpeg 1536w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-2048x2048.jpeg 2048w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-270x270.jpeg 270w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-600x600.jpeg 600w, https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2022/04/P4278679-200x200.jpeg 200w" sizes="(max-width: 234px) 100vw, 234px" /></p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Schulkarten</strong></span> (I love Maps!) : Nur zu verwenden, wenn sie auf Plane gedruckt sind, bei plastifiziertem Papier leider kein sehr strapazierfähiges Material, begrenzt nähbar,</p>
<p><span style="color: #0000ff"><strong>Gummi beschichtetes Gewebe</strong></span> (dead stock): neuwertig, auf Rolle, leicht, wasserabweisend, dunkle Farben, raffbar</p>
<h4><span style="color: #000080">Und woher kommen die Materialien denn nun?</span></h4>
<p>Das ist ganz unterschiedlich. Eine wirklich schwere Frage, denn jedes Material hat seine ganz speziellen Quellen. Das Geheimnis der ganzen Upcycling-Materialbeschaffung ist <span style="color: #ff6600"><strong>Netzwerken!</strong></span> Mit der Zeit haben sich unsere Kontakte zu Firmen, Institutionen und Organisationen stetig ausgebaut.</p>
<p>Meistens sind es einzelne Menschen, die weiterdenken, nachhaltig denken UND handeln. Diese Menschen kontaktieren uns dann und wahrscheinlich entsteht eine Zusammenarbeit daraus. Oft sind es Leute, die in der Kultur- oder Veranstaltungsbranche arbeiten. Aus manchen Kontakten sind auch schon Freundschaften geworden, wie z.B. mit <a href="https://www.creative-drummer.com/">Florian Drummer</a>, vielen Dank für die langjährige Zusammenarbeit! Theater und Museen haben meistens Meshbanner am Veranstaltungsort plaziert, welche über aktuelle Inszenierungen und Ausstellungen informieren. Viele kleinere und größere Firmen haben viel Bannermaterialien in Form von Rollups oder größeren Maßen im Keller liegen.</p>
<p>Ganz besonders freut mich immer wieder die nun schon langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft mit <a href="https://www.campact.de/">Campact</a>. Wir verarbeiten gebrauchte Demonstrationsbanner dieser Umwelt-und Bürgerbewegung. Manchmal sind auch Fahnen dabei.</p>
<p>Die Materialien für unsere Produkte sind oft auch Reste von Kooperationen, die wir als B2B-Aufträge für Firmen, Stiftungen, Organisationen oder z.B. Verbände ausführen. Siehe hierzu auch den Blogbeitrag &#8222;<a href="https://www.bolsosberlin.de/business-upcycling-nachhaltiges-merchandise/">Business-Upcycling</a>&#8222;.</p>
<p>Fahnenmaterialien bekommen wir durch Kontakte zu Messeveranstaltern und Kaufhäuser. Die Werbeaufsteller in Warenhäusern und großen Schaufenstern sind oft leichte (hinterleuchtete) Gewebe.</p>
<h5><span style="color: #000080">Lieblingsmaterialien&#8230;</span></h5>
<p>Zu den bei uns verwendeten Segeln, Spinnakern und Kites besteht eine ganz besondere Beziehung. Ich (Britta) bin selbst Seglerin, kenne diese Materialien sehr gut und liebe es sie zu schönen Upcyclingprodukten weiter zu verarbeiten. Aus jeder Tasche aus Segel strömt die Seeluft uns entgegen! Schon in meiner Jugend lernte ich die Arbeit mit diesem Material in meinem Schülerpraktikum und beim Drachennähen kennen. Mehr dazu erfährst du im Blogartikel &#8222;<a href="https://www.bolsosberlin.de/wie-ich-wurde-was-ich-bin-upcycling-designerin/">Wie ich wurde was ich bin</a>&#8222;. Zu den gebrauchten Segeln führen persönliche Kontakte. Skipper mit eigenem Boot, oder in Vereinen sehr aktive Segler melden sich und bringen Segel vorbei (oder wir holen sie). Und als Dankeschön gibt es dann ein kleineres oder größeres Geschenk, gefertigt aus IHREM Segel. Je nach Menge und Qualität der abgegebenen Segel. Auch Segelschulen sind hier aufgerufen sich zu melden!</p>
<p>Von einer Kite-Surf-Schule stammen z.B. die 2 riesigen Kitesurf-segel welche gerade im Lager warten und coole Taschen werden wollen, wie z.B. <a href="https://www.bolsosberlin.de/produkt/handtasche-aus-kitesurf-segel-boarding/">diese</a> hier.</p>
<p>Surfsegel vom Windsurfen haben wir übrigens früher mehr verwendet. Es eignen sich eigentlich nur die alten Segel, die die nicht so viel steifes Plastik (ohne Gewebe) integriert haben.</p>
<h5><span style="color: #000080">Sehr speziell&#8230;</span></h5>
<p>Hast du schon einmal von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gummituch">Gummitüchern vom Offsetdruck</a> gehört? Das hatte ich vor vielen Jahren auch nicht, aber dann, als ich sie das erste Mal zum Upcycling zur Verfügung hatte sprang die Inspirationsmaschine in mir an. Ja, es ist ein herausforderndes Material, welches sich nicht einfach nähen lässt. Aber ich nehme diese Challenge gerne an. Sie fordert mich immer wieder zu neuen Designs und Produktentwicklungen heraus. Auch Kunstobjekte sind schon daraus entstanden.</p>
<p>Die einzelnen Gummitücher, oder auch Druckmatten genannt, fallen in Druckereien beim Offsetdruckverfahren an. Mit ihnen wird die Druckfarbe von der Druckplatte auf das Papier gebracht. <a href="https://blog.druckportal.de/offsetdruck">Hier</a> ist das Verfahren gut erklärt. Auf den zum Upcycling bereitstehenden Gummitüchern befinden sich meist noch einige Reste der Druckfarben und -Motive. Sie müssen gereinigt werden, das ist recht aufwendig, lohnt sich aber. Schriften sind spiegelverkehrt erkennbar. Die Farben der Gummitücher sind meistens Blau, Schwarz, Grün und Lila. Das ergibt sich aus dem Grundton des Gummituches und der verwendeten Druckfarbe. Hellblaues Tuch mit Rot=Lila, mit Gelb= Grün, mit Blau= Blau, mit Schwarz= Blauschwarz.</p>
<h5><span style="color: #000080">I love geographics&#8230;</span></h5>
<p>Schulkarten sind auch ein ganz besonderer Schatz in unserem Lager. Ich habe eine kleine Schwäche für Geographie. Karten, Landkarten, Seekarten, Wanderkarten, Stadtpläne&#8230; Für das Upcycling zu genähten Taschen eignen sich (leider) nur Schulkarten, welche auf Plane gedruckt sind. Aber diese Karten gibt es. Vielen Dank, wenn sich einzelne Lehrer:innen darum kümmern, daß alte Schulkarten bei der Inventur nicht einfach weggeworfen werden, sondern dem Upcycling zur Verfügung gestellt werden! Es können so einzigartige Produkte daraus entstehen!</p>
<p>Und dann gibt es noch gummiertes Gewebe. Diese Gewebe sind dead stock-Materialien. Das heißt, es sind neuwertige Materialien (auf Rolle!) die ihren vorigen &#8222;Job&#8220; als Stoff zur Prototypenentwicklung in einer Firma erfüllt hatten und jetzt als Rollen-Rest nicht mehr gebraucht wurden. Sie wären entsorgt worden&#8230; wenn nicht&#8230;, wieder war ein persönlicher Kontakt im Spiel, &#8230;sie jemand uns als Upcyclingdesigner zur Weiterverarbeitung angeboten hätte!</p>
<p>Mehr zu dem Begriff dead stock findest du hier im <a href="https://www.bolsosberlin.de/bolsos-berlin/upcycling-faq-was-ist-upcycling-recycling/">Glossar</a>.</p>
<h4><span style="color: #000080">Upcycling-Materialien als Inspirationsquelle!</span></h4>
<p>Und das Interessanteste und Inspirierendste am Upcycling ist: es werden uns sicher noch viele andere Materialien begegnen, welche viel zu schade sind zum Wegwerfen, die es in rauen Mengen gibt, die den globalen Müllberg unnötig vergrößern und die ein 2. Leben verdient haben, weil sie einfach unglaublich robust, schön sind und schon eine interessante Geschichte mitbringen.</p>
<p>Lasst uns alle mithelfen, daß mehr Ressourcen geschont werden, daß die existierenden Materialien im Kreislauf (Cycling) bleiben und daß es schönere, sinnvollere und individuellere Produkte gibt, welche dann sehr lange nutzbar sind.</p>
<p>Wenn du auch ein Material entdeckt hast, welches sich vielleicht zum Upcycling eignet, dann mach mit, melde dich und wir kreieren etwas Neues draus! Ich freue mich schon auf diese Herausforderung.</p>
<p>Kommentiere auch gerne unter dem Beitrag, ich freue mich über den Austausch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/woher-kommen-die-upcycling-materialien/">Woher kommen die Upcycling-Materialien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie ich wurde was ich bin: Upcycling-Designerin</title>
		<link>https://www.bolsosberlin.de/wie-ich-wurde-was-ich-bin-upcycling-designerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Eppinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2022 12:20:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling Design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bolsosberlin.de/?p=3638</guid>

					<description><![CDATA[<p>gestern: Steinbildhauerin, ( + Künstlerin)  &#8230;heute: Upcycling-Designerin Hier möchte ich meinen Weg vom Handwerk über die Kunst zum Upcycling-Design beschreiben. Es sind nicht nur berufliche Stationen, sondern auch sehr verschiedene geographische. Ich spoilere jetzt mal: Hamburg, Hawai&#8217;i, Dresden, Torino, Cordoba, Barcelona, Berlin. Keine Angst vor einem unendlichen Text, die hatte ich am Beginn des Schreibens [...] <a href="https://www.bolsosberlin.de/wie-ich-wurde-was-ich-bin-upcycling-designerin/">weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/wie-ich-wurde-was-ich-bin-upcycling-designerin/">Wie ich wurde was ich bin: Upcycling-Designerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: left">gestern: Steinbildhauerin, ( + Künstlerin)  &#8230;heute: Upcycling-Designerin</h4>
<p>Hier möchte ich meinen Weg vom Handwerk über die Kunst zum Upcycling-Design beschreiben.</p>
<p>Es sind nicht nur berufliche Stationen, sondern auch sehr verschiedene geographische. Ich spoilere jetzt mal: Hamburg, Hawai&#8217;i, Dresden, Torino, Cordoba, Barcelona, Berlin.</p>
<p>Keine Angst vor einem unendlichen Text, die hatte ich am Beginn des Schreibens selbst auch. Ich war und bin gespannt zu welchen weiteren Tauchgängen in meinem bisherigen Lebensweg mich dieser Blogartikel noch anregt. Es ist der Start einer Serie von Beiträgen, die ich zum Thema Upcycling-Design schreiben möchte.</p>
<p>Zu diesem Blog-Thema hatte Judith Peters (eine Blog-Expertin) aka <a href="https://www.sympatexter.com/">Sympatexter </a>angeregt, vielen Dank dafür!</p>
<p>Nun soll es aber endlich mal losgehen:</p>
<ol>
<li><strong>Hamburg: schon früh ging es bei mir um Nachhaltigkeit. </strong>In meiner Familie gab es einen großen Geist für Umweltbewusstsein, Liebe zur Natur und zum Handarbeiten. Mein Vater war der erste &#8222;Guerilla-Gardener&#8220; den ich kenne. Als Jugendliche in den 1990er Jahren ging ich auf Umweltdemos.</li>
<li><strong>Schülerpraktikum in der Segelmacherei. </strong>Als Seglerin wollte ich unbedingt wissen wie Segel gemacht werden, also heuerte ich als Schülerpraktikantin in einer Segelmacherei an. Der frühe Arbeitsbeginn ( 7:30 Uhr) haben es mir als Morgenmuffel nicht so angetan, aber die Arbeit an den großen Nähmaschinen begeisterte mich vom ersten Tag an. In der gleichen Firma wurden auch Zirkuszelte gefertigt, wow, das war beeindruckend für so&#8217;ne lütte Deern! &#8230;und erst die dazugehörende Kundschaft.</li>
<li><strong>1993</strong> : <strong>„the greenhouse effect“ im Englisch-Abi. </strong>Das interessierte mich sehr, da lohnte es sich doch sich im Unterricht etwas anzustrengen? Naja,&#8230; im Sprachenunterricht in der Schule hatte ich nicht sehr viele Erfolge zu verzeichnen. Erst später, im &#8222;richtigen Leben&#8220;.</li>
<li><strong>Hawai&#8217;i: Reichtum und Konsum machen nicht glücklich(er)</strong>. Als Aupair auf Kauai in Hawaii, USA erlebte ich ein Jahr lang hautnah, daß man sich mit (viel) Geld ein sehr schönes Leben an einem wundervollen Ort machen kann, daß es aber nicht unbedingt glücklicher macht. Denn es geht um mehr. Ich hatte jedenfalls eine gute Zeit und seitdem ist kein Ort der Welt zu weit weg. &#8230;wenn nur das Fliegen nicht wär!</li>
<li><strong>Studium?</strong> Zurück in Deutschland wollte ich Bildhauerin werden, Künstlerin! Eine echte Enttäuschung: keine meiner auserwählten Kunstakademien ließ mich rein. Also entschied ich mich erst einmal für&#8217;s Handwerk. In Dresden (huu, der wilde Osten&#8230; recht kurz nach der Wende!&#8230;aufregend!) machte ich eine Steinmetz- und Steinbildhauerausbildung. Das war total mein Ding, mit Anfang 20, in einer fremden Stadt, handwerklich und kreativ zu arbeiten. Zu der Zeit war die Dresdner Frauenkirche im Wiederaufbau, wie aufregend.</li>
<li><strong>EU-Praktika: in Torino (Italien) und Cordaba (Spanien). </strong>Dresden war dann doch irgendwie zu klein, zu deutsch?, ich musste raus und machte innerhalb von 2 Jahren 2 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leonardo_(EU)">Leonardo da Vinci- Eu-Praktika</a>. Erst 3 Monate in Torino (Italien) und später 3 Monate in Cordoba (Spanien). Vor Ort machte das Sprachenlernen sehr viel Spaß. Ancora parlo un po d&#8217;italiano.</li>
<li><strong>1999: das Jahr großer Veränderungen! </strong> In dem Jahr kam gerade Pedro Almodovars Film <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dFp7iLOl1Sk">&#8222;Todo sobre mi madre&#8220;</a> in die Kinos. Ich MUSSTE nach Barcelona. Also fuhr ich am Ende meines Praktikums in Cordoba nach Barcelona. Innerhalb ein paar Tagen war klar: Hier will ich leben! Wie das Leben so spielt, ich lernte eine Künstlerin kennen, die mir ein WG-Zimmer bei sich anbot. Gracias Maria José!</li>
<li><strong>Tschüß Dresden&#8230;Hola Barcelona,</strong> Einfach mal dem Bauchgefühl folgen und es für 3 Monate ausprobieren. Und&#8230; daraus wurden 9 Jahre! Meine deutsche Handwerkskunst wurde sehr geschätzt und ich durfte an allem wofür Barcelona bekannt ist arbeiten und restaurieren. Gotische Brunnen und Kirchen, aber auch Gebäude von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antoni_Gaud%C3%AD">Gaudí</a>.</li>
<li><strong>Aber ich will doch Künstlerin sein und freier arbeiten! </strong>Also erfüllte ich mir nach einiger Zeit auf Baustellen meinen langgehegten Herzenswunsch und began das Bildhauerei-Studium in der <a href="https://www.escolamassana.cat/es">Escola Massana</a> in Barcelona. Während die meisten Kommilitonen für die Umsetzung ihrer Projekte in den Künstlerbedarfsladen rannten, arbeitete ich viel mit gefundenen Materialien. Schon immer inspirierten mich die &#8222;missachteten&#8220; Dinge und Materialien zu neuen Kreationen. Der Fakt, daß etwas seinen eigentlichen Zweck schon erfüllt hat und nun scheinbar wertlos geworden ist gibt mir die maximale Freiheit es zu transformieren.</li>
<li><strong>Als Bildhauerin an der Sagrada Familia. </strong>Der tollste &#8222;Job&#8220; meines Lebens erwartete mich in der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sagrada_Fam%C3%ADlia">Sagrada Familia</a>. Ein Jahr lang arbeitete ich dort in der Bildhauerwerkstatt und baute mit an diesem sakralen Jahrhundert-Bauwerk. Was gibt es Größeres für eine (Stein-)Bildhauerin als diese Kirche?! Auch als unreligiöser Mensch ist es etwas Ergreifendes an einem Gotteshaus mitzubauen.</li>
<li><strong>Erste bolsos entstehen </strong>Dank einem Freund (Gracias Monti!!) kamen erste Werbebanner zu mir, die unbedingt zu etwas neuem werden wollten. Also probierte ich mit der Nähmaschine herum und es wurden sogar Taschen draus. Meine allerersten echten Upcycling-Produkte waren Spanier, deshalb sind es seitdem <strong>bolsos. </strong>Das heist Taschen auf Spanisch.</li>
<li><strong>2008, bolsos ziehen um, &#8230;nach Berlin</strong>. Tja, nach 9 Jahren, aufregendem Leben als EU-Ausländerin in Barcelona zog es mich dann (doch) wieder zurück nach Deutschland. Oh, ein wenig Angst vor dem &#8222;Zurück&#8220; war schon dabei, also kam eigentlich nur Berlin infrage. Und wenn schon Berlin, dann Kreuzberg. Schön bunt, ein bisschen unordentlich, fast schon mediterran! Aber wovon wollte ich leben? Auf die Jobs als Steinmetz und in der Steinrestaurierung hatte ich ja schon länger keine Lust mehr. Aber um als Freie Bildhauerin meine Brötchen zu verdienen, dazu fehlte mir der &#8222;Mumm&#8220; (und das Talent?)</li>
<li><strong>26.03.2009, innerhalb von 2Wochen gründe ich meine Firma</strong>. Was? Taschen! Upcycling! Ja, es war schon ein Sprung ins kalte Wasser, aber deadlines sind meine Freunde! (ich hatte plötzlich nur sehr wenig Zeit zu überlegen, weil ich sonst keinen Gründungszuschuss bekommen hätte)&#8230; also habe ich es einfach gemacht. Welch gute Entscheidung!</li>
<li><strong>&#8222;Es war einmal in einer WG irgendwo in Berlin-Kreuzberg,&#8230;&#8220;</strong> Ja, so war es wirklich. Kein großer (business-)Plan, aber eine Nähmaschine, und viel Spaß am Machen und Gestalten. Das erste Upcycling-Material bekam ich vom European Film Market, der Berlinale, und nun ging es richtig los! Einige zarte Kontakte zu Läden ergaben sich, aber der Direktverkauf auf Designmärkten machte mir am meisten Spaß!</li>
<li><strong>Mein erster &#8222;Laden&#8220;. </strong>Wieder durch eine Verkettung von vielen Kontakten fand mich das Gemeinschaftsatelier mit dem vielversprechenden Namen &#8222;Hope &amp; Glory&#8220;. Welch eine inspirierende Gemeinschaft aus verschiedenen Künstlerinnen, Bühnenbildnerinnen und Designerinnen erwartete mich in Berlin-Neukölln! Vielen Dank Linn, Inge, Carito, Jenny, Hanna und viele andere für das kreative Miteinander. <a href="https://www.linnannen.com/">Linn Annen</a>, <a href="http://www.bijohly.de/">Bijohly</a>, <a href="https://de.linkedin.com/in/carito-maldonado-020044177">Carito Maldonado</a>, <a href="https://www.baervonpappe.com/">Bär von Pappe</a>, <a href="http://luminoes-leuchten.de/de/">Luminös Leuchten.</a></li>
<li><strong>Materialien kommen und gehen&#8230; Freundschaften bleiben. </strong>Wie das Leben ist Upcycling-Design ein sich ständig verwandelnder Prozess. Und das ist gut so. Natürlich war ich und bin ich immer neugierig auf neue Upcycling-Materialien, aber oft muss ich auch lernen, daß sich die Anfangsbegeisterung in ein &#8222;Hmm, dieses schöne Material eignet sich irgendwie doch nicht als Material für Taschen&#8230;&#8220; verwandelt. So war es zum Beispiel mit der tollen Poolplane von <a href="https://www.pollypaper.de/">Polly Paper</a> . Sie rief mich an, ich fuhr hin. Ich lernte eine tolle Frau kennen, aber das Material ist zum Nähen irgendwie zu steif.</li>
<li><strong>Ich genieße die Freiheit und das Netzwerk von anderen Upcycling-Designern trägt. </strong>Ja, schon bald erweist sich meine Unternehmensgründung als &#8222;das Beste, was ich tun konnte&#8220;. Die Freiheit zu haben alles selbst zu entscheiden wie ich arbeiten möchte gehört für mich wie das Atmen zum Leben. Das Risiko zu scheitern ist natürlich inklusive. Aber so ist das Leben&#8230;ich genieße es. Aus &#8222;Müll&#8220; Neues zu erschaffen ist und bleibt mein Motor. Ein Netzwerk aus vielen Fair Fashion Designern, Zero-Waste-Aktivisten und Upcycling-Designern entsteht. Die Herausforderung die erschaffenen Kreationen an die geneigte Kundschaft zu bringen begleitet mich natürlich auch permanent. Nun ja, die fehlenden Fähigkeiten muss ich mir aneignen. Man lernt nie aus!</li>
<li><strong>2015 neue Türen öffnen sich: Frizz23. </strong>Es sind wieder die zufälligen (?) Kontakte die neue Wege aufzeigen. Durch Die Freundschaft zu <a href="https://www.deadline.de/buildings/frizz23">deadline Architekten </a>erfuhr ich vom Projekt der Gewerbebaugruppe Frizz23. Ich wurde Bauherrin und baute ein Haus zusammen mit ca.30 anderen Unternehmern aus der Kreativwirtschaft. Hierzu wird es (irgendwann) einen extra Blog-Beitrag geben.</li>
<li><strong>Der eigene Laden! </strong>Das Haus steht und bolsos berlin hat einen festen Standort, mitten in Berlin! An diesem Standort, in der Friedrichstrasse bin ich näher dran an meinen B2B-Kunden, das weckt Vertrauen, ich bin hier genau richtig. Auch wenn es bolsos berlin heute (2022) schon 13 Jahre gibt, &#8230;jetzt geht es erst recht nochmal richtig Los!</li>
</ol>
<p>Vielen Dank liebe Kunden und Interessierte, daß Ihr mit mir die Begeisterung für Upcycling und einen nachhaltigen Lebensstil teilt. Lasst uns zusammen so weitermachen, es gibt noch viel zu tun!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/wie-ich-wurde-was-ich-bin-upcycling-designerin/">Wie ich wurde was ich bin: Upcycling-Designerin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Upcycling Design?</title>
		<link>https://www.bolsosberlin.de/was_ist_upcycling_design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Eppinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2021 08:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Entstehungsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling Design]]></category>
		<category><![CDATA[was ist Upcycling Design?]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wptest.io/demo/?p=861</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist Upcycling Design? Was ist daran anders als bei &#8222;klassischem&#8220; Design? Natürlich habe ich als Designerin bei jedem gestalterischen und entwicklerischen Schritt das Ergebniss, das Produkt, die Tasche im Kopf, aber dennoch ist Design mit Upcyclingmaterialien alles andere als normal. Warum ist das so? Und warum unbedingt Taschen aus Upcyclingmaterialien? Am Anfang steht meine [...] <a href="https://www.bolsosberlin.de/was_ist_upcycling_design/">weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/was_ist_upcycling_design/">Was ist Upcycling Design?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was ist Upcycling Design?</h4>
<p>Was ist daran anders als bei &#8222;klassischem&#8220; Design?</p>
<p>Natürlich habe ich als Designerin bei jedem gestalterischen und entwicklerischen Schritt das Ergebniss, das Produkt, die Tasche im Kopf, aber dennoch ist Design mit Upcyclingmaterialien alles andere als <em>normal.</em></p>
<h5>Warum ist das so? Und warum unbedingt <em>Taschen</em> aus <em>Upcyclingmaterialien</em>?</h5>
<p>Am Anfang steht meine Überzeugung: hier in der westlichen Welt leben wir im Überfluss, es gibt <strong>zu viel! </strong>Zu viele Dinge, zu viele Produkte und Materialien, die viel zu schnell zu Müll werden. Wir rennen Trends hinterher, immer alles neu, schnell, billig, egal wo, egal unter welchen Bedingungen produziert. Und&#8230; zack&#8230; schon kaputt&#8230; was neues muss her.</p>
<h5>STOPP: es geht auch anders!</h5>
<p>Wir machen etwas Neues, ja, aber aus Upcyclingmaterialien. Und etwas, was lange hält, oder auch repariert werden kann. Das ist Nachhaltigkeit.</p>
<p>Zurück zum Upcycling Design und was das ist. Das ist der Prozess aus Materialien, die (eigentlich) Müll sind, etwas neues zu schaffen ohne (zu viele) neue Materialien und Ressourcen zu verbrauchen. Es geht also hauptsächlich um die Verwertung von &#8222;Abfall-&#8222;Materialien. Am Anfang des Designprozesses steht das Material welches mir vielleicht &#8222;zufällig&#8220; begegnet. Ich prüfe es auf seine Eigenschaften und frage mich: Hat es einen Gewebeanteil? Kann man es nähen? Schafft das die Nähmaschine? Ist es wasserdicht? Leicht? Fest? Steif? Weich? Abriebfest? Ungiftig? Ist es einfarbig? Mit Motiv? Gibt es Schrift? Wie viel gibt es? Immer wieder? Oder nur einmalig? Diese Überlegungen finden übrigends genauso statt, wenn es um <a href="https://www.bolsosberlin.de/b2b-business-upcycling/">b2b- Business-Upcycling</a> geht.</p>
<p>Und dann werden die Produkte entwickelt. Welches Produkt passt zu welchem Material? Nicht anders herum! Aus Plane können wasserdichte Taschen, Rucksäcke, Shopper werden. Aus großen Meshbannern (nicht wasserdicht) können schöne Shopper werden. Fahnenstoff eignet sich toll für Turnbeutel. Segel ist perfekt und wunderschön für Portemonnaies, Taschen und Shopper. Spinnaker-Segel ist cool als Turnbeutel. Gummituch vom Offsetdruck? Sehr, dick, schwer, wasserdicht, steif, sehr schön! Daraus werden Fahrradtaschen, Laptophüllen und Handtaschen.</p>
<p>Die Inspiration zu neuen Produktentwicklungen kommt durch die Abfallmaterialien, die uns begegnen.</p>
<p>Gerade letztens: bei einem Haus in der Nachbarschaft wurden Sonnenschutzmarkisen abgebaut (sie waren an irgendeiner Stelle leicht beschädigt). &#8222;Was passiert damit?&#8220;, &#8222;Was? Sie wollen es <em>entsorgen</em>?&#8220;, &#8222;Kann ich sie haben?&#8220; &#8222;Ja, klar.&#8220;</p>
<p>Erst einmal werden die &#8222;Schätze geborgen&#8220;, dann kommt die Inspiration, Reinigung und los gehts! Materialcheck, Probenähen, Ausprobieren, Prototypen, Testen, Feedback&#8230; Weiterentwicklung, Verbesserung, &#8222;Weiterso?&#8220;, Kleinserie&#8230;</p>
<p>Bis neue Produkte aus neuentdeckten Upcyclingmaterialien hier im <a href="https://www.bolsosberlin.de/shop/">Online-Shop</a> erscheinen vergeht dann noch einmal viel Zeit, aber dazu ein ander mal.</p>
<p>&nbsp;</p>

<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3430" src="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2021/08/44DFCA04-A9E5-46F1-84ED-E6A4E9C09770-1024x1024.jpeg" alt="" width="450" height="450" /></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/was_ist_upcycling_design/">Was ist Upcycling Design?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ist Upcycling-Design?</title>
		<link>https://www.bolsosberlin.de/was-ist-upcycling-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Britta Eppinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 08:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling]]></category>
		<category><![CDATA[Upcycling Design]]></category>
		<category><![CDATA[Zero waste]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bolsosberlin.de/?p=3106</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist Upcycling Design? Was ist daran anders als bei &#8222;klassischem&#8220; Design? Diese kleine &#8222;Präsentation&#8220; entstand für das Zero Waste Online Festival der BSR (Berliner Stadtreinigung) im Herbst 2020.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/was-ist-upcycling-design/">Was ist Upcycling-Design?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was ist Upcycling Design?</h4>
<p>Was ist daran anders als bei &#8222;klassischem&#8220; Design?</p>
<p>Diese kleine &#8222;Präsentation&#8220; entstand für das Zero Waste <a href="https://www.bsr.de/abfallfreitag-berlins-antwort-auf-die-wegwerfgesellschaft-25397.php">Online Festival</a> der BSR (Berliner Stadtreinigung) im Herbst 2020.</p>

<figure class="wp-block-video"><video style="aspect-ratio: 1280 / 720;" src="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2021/06/Was-ist-Upcycling-design.mp4" controls="controls" width="1280" height="720"></video>
<figcaption></figcaption>
</figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bolsosberlin.de/was-ist-upcycling-design/">Was ist Upcycling-Design?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bolsosberlin.de">bolsos berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.bolsosberlin.de/wp-content/uploads/2021/06/Was-ist-Upcycling-design.mp4" length="0" type="video/mp4" />

			</item>
	</channel>
</rss>
